Wasser- und Hygieneprojekt in Uganda

 Wasser ist Leben, aquasolutions.ch, wir helfen helfen. Wir haben uns entschieden nicht nur hinzusehen sondern auch zu handeln. Wasser bedeutet für uns Vergnügen, spielen, entspannen, Auto waschen, duschen, usw... In einem Land wie Uganda, wo ca. 60% der Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser hat, bedeutet Wasser Leben. Wenn Sie bei uns einen Whirlpool oder ein Schwimmbad kaufen, spenden wir einer Familie im Berggebiet der Diozöse Kigezi einen 4000 Liter Regenwassertank. Helfen auch Sie helfen, damit noch viele Kinder Zugang zu Wasser, Schule und Bildung haben. Wasser schenkt Leben.

Doreen ist 13 Jahre alt und hat einen Traum: «Ich möchte Lehrerin werden. Damit hätte ich die Möglichkeit,  anderen wichtige Dinge beizubringen und ihnen zu helfen, ein besseres Leben aufzubauen.» Doch etwas trennt Doreen von ihrem Traum: Es ist ein grosser Berg. Diesen erklimmen sie und ihre 11-jährige Schwester Jouvllet zweimal täglich.

Die Hügel in der Region Kabale im Südwesten von Uganda sind zwar grün – die Gegend heisst darum auch „Schweiz von Uganda“ – doch das Wasser läuft unterirdisch dem vulkanischen Stein entlang ins Tal und bleibt so unerreichbar. «Seit ich 5 Jahre alt bin, holen wir jeden Tag Wasser aus dem See unten im Tal.», erzählt Doreen. Zwei Stunden braucht es jeweils, bis sie wieder zu Hause sind und 20kg wiegen die vollen Wasserkanister. Dieser Weg ist steil und lang. Und nebst den körperlichen Strapazen sind die Mädchen oft der Gefahr von Übergriffen ausgeliefert. «Meist erreichen wir die Schule morgens zu spät», zählt Doreen eine weitere Herausforderung auf. «Weil wir Wasser holen müssen, verpassen wir die erste Lektion und am Abend müssen wir ebenfalls früher gehen, weil wir noch bei Tageslicht vom Wasserholen zurück sein wollen.» Das endet häufig in Bestrafung, obwohl die Mädchen nichts dafür können. Die weit grössere Bestrafung ist jedoch für die Schwestern, dass sie durch die so fehlenden Lektionen insgesamt jährlich bis zu drei Monate Schulstoff verpassen.

Doch heute ist der Alltag der Familie von Doreen und Jouvllet grundlegend anders. Sie wurden Teil des Projekts der lokalen Partnerorganisation von TearFund und gemeinsam mit ausgebildeten lokalen Mitarbeitenden wurde ein Wassertank in der Nähe ihres Zuhauses gebaut. Unterhalt und Pflege der Wasserversorgungen und sanitären Anlagen liegen von Anfang an ganz in den Händen der Dorfgemeinschaft. Der Berg, der zwischen Doreen und ihrem Traum stand, ist weg. Sie kann sich nun auf die Schule konzentrieren, die täglichen Strapazen gehören der Vergangenheit an und Doreen muss sich nicht mehr vor Übergriffen fürchten. «Nun kann ich wirklich Lehrerin werden», freut sie sich. Dafür ist sie bereit, hart zu arbeiten und den verpassten Stoff aufzuholen. TearFund ist eine christliche Entwicklungs- und Nothilfeorganisation. Zusammen mit lokalen Partnerorganisationen in Ländern des Südens fördert und stärkt TearFund benachteiligte Menschen durch Bildung, Basisgesundheit und Einkommens- und Existenzsicherung mit einem ganzheitlichen Ansatz und dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe.

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